Zeitzonen

Spricht man von Zeitzonen, so handelt es sich um Abschnitte auf der Erdoberfläche, die aufgrund von Regelungen zu einem bestimmten Zeitpunkt dasselbe Datum und auch dieselbe Uhrzeit haben.

Geschichte der Zeitzonen

In der Vergangenheit verfügte jeder größere Ort über eine eigene Uhrzeit. Immer dann, wenn die Sonne den höchsten Punkt erreicht hatte, war es zwölf Uhr mittags. Die Unterschiede der lokalen Zeitrechnung waren sehr ungenau. Mitte des achtzehnten Jahrhunderts wurden in allen europäischen Ländern einheitliche Zeitzonen eingeführt. Erst im Jahr 1879 wurde ein weltweites Zeitzonensystem eingeführt. Die Erde wurde zunächst in vierundzwanzig Stundenzonen von je fünfzehn Längengraden aufgeteilt. Zwischen den benachbarten Zonen betrug die Differenz damit sechzig Minuten oder eben eine Stunde.

Einheitliche Zeitzonen

Die Einführung einer einheitlichen Zeit wurde im Deutschen Reich mit dem Zeitgesetz verankert. Vorher gab es in den einzelnen Ländern unterschiedliche Zeiten. Die Münchener Ortzeit beispielsweise galt für Bayern und in ganz Preußen galt die Berliner Zeit. Vorreiter in Deutschland eine einheitliche Zeit einzuführen waren die Eisenbahnbetreiber.

UTC und MEZ

In der heutigen Zeit sind die verschiedenen Zeitzonen an die Weltzeit UTC gekoppelt. Reist man nach Westen, so muss man die Uhr zurückstellen, begibt man sich nach Osten, so wird die Uhr vorgestellt. Geht die Reise über Mitternacht hinaus, so muss auch das Datum umgestellt werden. Man muss also darauf achten, Datums- und Uhrzeiteinstellungen an Handys oder Notbooks anzupassen. In Deutschland gilt die mitteleuropäische Zeit MEZ. Diese Zeit gilt auch in Österreich und der Schweiz. Die Differenz zur Weltzeit beträgt plus eine Stunde.

Bild der Zeitzonen

Zeitzone Dieses Bild zeigt eine Karte der Erde inklusive aller Zeitzonen.

Jedes Land dieser Erde ist in eine Zeitzone eingeteilt. Länder mit einer großen Ost-West-Ausdehnung erstrecken sich über mehrere Zeitzonen.